Safarijacke Herren: vom Schlachtfeld in die Herrengarderobe
Die Saharienne, im Englischen safari jacket genannt, ist weit mehr als ein Kleidungsstück. Sie ist ein Stück Geschichte, das vom militärischen Gebrauch in die zeitlose Herrengarderobe gewandert ist. Bei Coulange 1918 tragen wir dieses Erbe mit Stolz und fertigen jede Safarijacke in Frankreich, in unserem Atelier, mit der Sorgfalt, die unser Haus seit mehr als einem Jahrhundert auszeichnet.
Die militärischen Ursprünge der Safarijacke
Die Wurzeln der Safarijacke reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als die britische und die französische Armee leichte, funktionale Feldjacken für heiße Klimazonen einführten. Das ikonische Modell M47 der französischen Armee, entworfen für den Indochinakrieg, setzte den Maßstab: vier aufgesetzte Taschen, ein Gürtel in der Taille, Schulterklappen und ein leichtes, aber robustes Baumwoll-Canvas. Diese Merkmale definieren die Safarijacke bis heute.
Der französische Name „saharienne“ verweist auf ihren Einsatz in Nordafrika, wo Offiziere sie als praktische Alternative zu schweren Wolluniformen trugen. Kein Wunder, dass sie im Englischen auch „bush jacket“ heißt: eine Jacke für die Weite, die Bewegungsfreiheit und Funktionalität verbindet.
Von der Uniform zum Stilklassiker
In den 1960er- und 1970er-Jahren eroberte die Safarijacke die Modewelt. Designer wie Yves Saint Laurent machten sie zum Symbol eines entspannten, kosmopolitischen Lebensstils. Schauspieler und Abenteurer griffen sie nacheinander auf, und die Feldjacke, nicht länger Soldaten vorbehalten, wurde zu einem weltweiten Stilphänomen.
Heute ist die Safarijacke für Herren ein Grundpfeiler der kultivierten Herrengarderobe. Sie verkörpert eine maskuline Eleganz ohne übertriebene Förmlichkeit, genau jene Balance, die den modernen Mann ausmacht.
Was macht eine echte Safarijacke aus?
Eine authentische Safarijacke erkennt man an diesen Merkmalen:
- Vier aufgesetzte Taschen: zwei auf Brusthöhe, zwei auf Hüfthöhe, mit Patten und Knöpfen
- Ein integrierter Gürtel: er formt die Silhouette und betont die männliche Statur
- Schulterklappen: ein Erbe des militärischen Designs
- Ein leichter, widerstandsfähiger Stoff: Baumwollköper oder Leinen, ideal bei warmem Wetter
Bei Coulange 1918 verwenden wir ausschließlich natürliche Materialien, Baumwolle aus Italien und Leinen aus der Normandie, und fertigen jede Safarijacke für Herren in Frankreich. Keine Massenproduktion, keine Kompromisse.
So trägt man die Safarijacke heute
Die Safarijacke ist bemerkenswert vielseitig. Für einen lässigen Sommerlook kombinieren Sie sie mit einem weißen Leinenhemd und einer Chino oder einer Bundfaltenhose. Im Herbst tragen Sie sie offen über einem leichten Rollkragenpullover, ein Look, der an die Riviera erinnert.
Für formellere Anlässe wählen Sie eine Safarijacke aus Baumwollköper in dezenten Tönen, Olivgrün, Sand oder Marineblau, und kombinieren sie mit einer Anzughose und edlen Lederschuhen. Der Gürtel wird stets geschlossen getragen, um die Taille zu betonen.
Coulange 1918: französisches Savoir-faire seit über einem Jahrhundert
Seit 1918 fertigt Coulange hochwertige Herrenbekleidung in Frankreich. Unsere Kollektion von Safarijacken ehrt das militärische Erbe dieses Kleidungsstücks und interpretiert es zugleich für den anspruchsvollen Mann von heute neu. Jede Naht, jeder Knopf und jede Tasche wird von erfahrenen Schneidern in unserem Atelier in Frankreich geprüft.
Entdecken Sie die gesamte Kollektion, von der klassischen Safarijacke M47 bis zu modernen Interpretationen wie der Safarijacke aus Leinen B27. Jedes Stück trägt das Erbe eines Jahrhunderts französischer Schneiderkunst.
Eine Safarijacke ist kein vorübergehender Trend. Sie ist eine Investition in zeitlosen Stil, und genau so entwerfen wir sie.



