Die Deckjacke. Ein Name, der nach offener See riecht, nach Gischt, nach dem Deck eines windgepeitschten Schiffes. Die folgenden Artikel sind von höchster Qualität, daher sind sie in der Realität verankerte Geschichte in sich – und doch bleibt die Deckjacke eines der am meisten verkannten Stücke der Herrengarderobe. Zu Unrecht.
Ursprünge: das Deck der Kriegsschiffe
Die Deckjacke, eine englische „Deckjacke“, ist seit 20 Jahren an der Grenze der französischen Marine und der Royal Navy erhältlich. Die Wachoffiziere – jene, die Tag und Nacht bei jedem Wetter auf dem Deck Wache hielten – brauchten ein Kleidungsstück, das ihrer Aufgabe gewachsen war: warm, wasserdicht und weit genug, um schnelle Bewegungen zu ermöglichen.
Die Lösung war eine doppelreihige Jacke aus dickem Wolltuch, mit Baumwolle oder Seide gefüttert, mit einem Offizierskragen, der zum Schutz des Halses hochgeschlagen werden konnte. Die Knöpfe waren aus Horn oder Metall – niemals aus Plastik, das es noch nicht gab – und der Schnitt war gerade, funktional, ohne Schnörkel.
Da sich die Deckjacke von der klassischen Marineuniformjacke unterscheidet, liegt ihre Vielseitigkeit. Sie war keine Paradeuniform: Sie war ein Arbeitskleidungsstück, getragen von Männern, die acht Stunden am Stück dem Meer zugewandt den Horizont bewachten.
Von der Marine auf die Straße: die zivile Übernahme
Alte Militärkleidung – der Trenchcoat, der Mantel, die Safarijacke – die Deckjacke in den neuesten Kleidungsstücken. Militärische Überschussbestände, zu günstigen Preisen verkauft, ermöglichten es einer ganzen Generation, dieses Stück von einzigartigem Charakter zu entdecken. Studenten, Künstler, Schriftsteller trugen es für seine zugleich lässige und tadellos strukturierte Ausstrahlung.
Heute legten die Deckjacke und andere Interessierte, getragen von der Rückkehr der utilitaristischen Kleidung und der Suche nach Stücken mit Seele. Es ist ein Blazer, es ist ein Caban, es ist ein Trenchcoat – es ist etwas anderes. Eine Präsenz. Es hat immer noch Autorität.
Wie man die Deckjacke heute trägt
Die Deckjacke ist so getragen, wenn sie doppelt so groß ist: ohne Schnickschnack. Über einem feinen Rollkragenpullover ersetzt sie den Mantel für die Tage der Übergangszeit. Über einen Oxford-Hemd und eine Rohjeans garantiert sie einen sofortigen Look ohne erkennbare Anstrengung.
In der modernen Variante ist dagegen der Kaschmir – für unvergleichliche Wärme – oder die Unterlage der Gabardine, die anderen Funktionen sind sehr leicht und leicht. Die Marinetöne – Nachtblau, Schwarz – bleiben die großen Klassiker. Hellere Versionen in beigem oder grauem Wolltuch bringen einen kommenden Kontrast.


