Der Trenchcoat wurde in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs geboren. Ursprünglich dazu bestimmt, britische Offiziere vor Regen und Wind zu schützen, verdankt er seinen Namen den trenches — jenen schlammigen Gräben, in denen Männer wochenlang ausharrten. Thomas Burberry meldete den Prototyp bereits 1901 zum Patent an, doch erst der Konflikt von 1914–18 machte ihn zu einem universellen Kleidungsstück. Mehr als ein Jahrhundert später ist der Trenchcoat eines der elegantesten Stücke der Herrengarderobe geblieben — ein Kleidungsstück, das die Zeiten durchquert, ohne je aus der Mode zu kommen.
Der Trenchcoat vert kaki M67 von Coulange 1918 fügt sich treffend in diese Linie ein. In unserer französischen Werkstatt von Hand gefertigt, vereint er 100 % wasserabweisende Baumwolle mit einem kompletten Cupro-Futter, einem Stoff, der weich, atmungsaktiv und seidig ist und sanft über andere Kleidungsstücke gleitet, ohne je hängen zu bleiben. Cupro, gewonnen aus recycelten Baumwollfasern, bietet den Fall von Seide bei der unkomplizierten Pflege von Baumwolle — eine Materialwahl, die besondere Aufmerksamkeit für den Tragekomfort offenbart.
Sein Khakigrün, direkt von historischen Uniformen inspiriert, verleiht ihm eine natürliche Zurückhaltung. Es passt zu allem, mühelos. Rohbaumwolljeans und Boots für den Alltag. Graue Flanellhosen für formellere Anlässe. Ein dunkler Rollkragenpullover, wenn die Temperaturen sinken. Wasserdicht dank seiner imprägnierten Baumwolle wird dieser Trenchcoat zum idealen Begleiter für Regentage und mildere Übergangszeiten. Offen über einem Popelinehemd getragen oder geschlossen gegen den Wind, mit hochgestelltem Kragen.
Was dieses Stück auszeichnet, ist seine Ausgewogenheit. Weder zu lang noch zu kurz. Weder zu militärisch noch zu zivil. Es findet jenen genauen Punkt, an dem ein Kleidungsstück aufhört, Uniform zu sein, und zu einer persönlichen Signatur wird. Der Schnitt ist gerade, die Schultern sind klar, der Fall ist fließend. Nichts bleibt dem Zufall überlassen — jede Naht, jeder Knopf, jedes Finish ist das Ergebnis einer beherrschten Geste.
Einen Coulange-Trench zu tragen bedeutet, sich für ein Stück zu entscheiden, das eine Geschichte zu erzählen hat. Die Geschichte eines Handwerks, das seit 1918 weitergegeben wird, einer Liebe zum Detail, die man vom ersten Moment an spürt, wenn man ihn über die Schultern legt. Er will nicht beeindrucken — er ist einfach da, und das genügt. Ein Stück, das man jahrelang behält, das mit der Zeit eine Patina entwickelt und das man vielleicht eines Tages seinerseits weitergibt.


